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Tubist Björn im Interview

#MBPerleben
nächste Veranstaltung

30.10.2024 – Konzert des Klarinettenensembles der Mannheimer Bläserphilharmonie

Hallo Björn, ich spreche mit einem wirklich langjährigen Mitglied der MBP. Kannst du dich unserem Publikum vorstellen und erzählen, wie lange du schon dabei bist? 
Mein Name ist Björn Lohr, spiele Tuba und komme aus Riedstadt und bin in der Tat schon einige Jährchen bei der MBP dabei. Angefangen habe ich 2004, und abgesehen von einem Jahr Pause wegen meiner Ausbildung spiele ich ununterbrochen mit.

War es ein Jugendorchester, durch das du an die MBP gekommen bist?
Der Kontakt kam über einen ehemaligen Dirigenten in Leeheim zustande, der irgendwann meinte: „Komm doch einfach mal mit!“ Damals war ich 15 und heute entsprechend 34.

Wie ist die Altersstruktur im Vergleich zu damals? Sind es dieselben Leute, die einfach älter werden oder gab es viele Veränderungen?
Das ist gemischt. Während einige Mitspieler aus meiner Anfangszeit noch dabei sind – Benni und Philipp um zwei zu nennen – hat sich auch eine Menge geändert, und es stoßen immer wieder neue Leute dazu.

Was würdest du als das Highlight deiner ganzen Jahre im Orchester beschreiben?
Das absolute Highlight ist eindeutig die China-Tournee im Jahr 2019. Auf dieser Konzertreise haben wir in großartigen Konzertsälen gespielt und einiges vom Land gesehen, was eine tolle Erfahrung war. Zuvor war es zu einem Kontakt mit Partnern in China gekommen, die uns einluden.

Während wir miteinander sprechen, befinden wir uns beim Probenwochenende in Weikersheim. Wie wichtig würdest du solche Orchesterausflüge einschätzen? Es muss ja nicht immer gleich den weiten Weg nach China gehen?
Neben den regelmäßigen Probenwochenenden, ohne die es nicht geht, denke ich, dass alle paar Jahre eine solche große Reise eine tolle Sache wäre. Man kommt komplett raus, kann sich auf die Musik fokussieren, und so etwas schweißt ein Orchester enorm zusammen.

Hast du ein Highlight im aktuellen Programm? Für die Tuben sind ja wieder einige echt abgedrehte Stellen dabei.
Ja, wir haben teilweise gut zu kämpfen, denn besonders die Sinfonie ist technisch anspruchsvoll. Mein Highlight ist vielleicht sogar die Zugabe, denn die ist wirklich komplett anders als das übrige Programm der aktuellen Matinee.

Ist denn schon etwas des portugiesischen Esprits von unserem Gastdirigenten Luciano auf dich übergegangen?
Ja, ich glaube schon. Diese Mischung aus Tänzen zusammen mit einer gewissen Melancholie aus der portugiesischen Kultur spürt man beim Spielen sehr!

Dann hoffen wir, dass sich diese Gefühle auch auf unser Publikum übertragen!